Hypnose für Kinder und Erwachsene


Mit der aufdeckenden Hypnose packen Sie das Problem an der Wurzel. Gerne unterstütze ich Sie oder Ihre Kinder mit Hypnose auf dem Weg zu einem besseren Leben.  Zur Zeit führe ich Hypnosetherapien nur auf Deutsch durch.

Warum Hypnose?

Als Hypnosetherapeutin arbeite ich mit den Klienten auf der Stufe des Unterbewusstseins, dort wo unsere Gewohnheiten, unsere Verhaltensmuster, unsere Emotionen gespeichert sind. Viele chronische Krankheiten haben eine psychische Ursache, d.h. ein häufig ganz harmloses Ereignis, oftmals in der Kindheit, wird im Unterbewusstsein mit negativen Emotionen (z. B. Angst, Schuldgefühle) verknüpft. Diese negativen Emotionen werden im Laufe des Lebens durch ähnliche Erfahrungen verstärkt bis schlussendlich das Fass voll ist und durch ein weiteres negativ erlebtes Ereignis zum Überlaufen gebraucht wird.

Ab diesem Zeitpunkt treten Symptome auf.

Das können psychische Symptome sein (z. B. Höhenangst) oder körperliche wie z. B. Lebensmittelallergien, Übergewicht oder Reizdarm. Der ursprüngliche Auslöser für ein Symptom, der sogenannte Initial Sensitizing Event (ISE), ist uns im Wachzustand in der Regel nicht zugänglich. Wir haben ihn scheinbar „vergessen“. Das trifft aber nur auf unser Bewusstsein zu, unser Unterbewusstsein vergisst nämlich nie etwas. Stellen Sie sich das Unterbewusstsein wie die Festplatte eines Computers vor. All unsere Erfahrungen, all das, was wir gesehen, gehört, gerochen, gespürt, geschmeckt haben wird in unserem Unterbewusstsein gespeichert und diese Erfahrungen steuern unser Verhalten. Das Unterbewusstsein ist unser wahres Ich.

Haben Sie auch schon bei sich beobachtet, dass Sie manchmal etwas völlig Irrationales tun, zum Beispiel ärgern Sie sich masslos über andere Verkehrsteilnehmer oder Sie fühlen sich verletzt durch ein harmloses Verhalten anderer Menschen? Genau diese irrationalen Handlungen werden „getriggert“, d.h. ausgelöst durch Informationen in unserem Unterbewusstsein. Mit diesen Verhalten schaden wir uns selbst. Sind wir zum Beispiel wütend, krampft sich unser Bauch zusammen, ja unser ganzer Körper steht unter Umständen unter Strom –  Stresshormone werden ausgeschüttet. Wir fühlen uns schlecht. Passiert das häufig kann es irgendwann zu körperlichen oder psychischen Symptomen kommen, und das wiederum raubt uns viel Energie.

Diese Energie können wir mit Hilfe der aufdeckenden Hypnose zurückgewinnen und Symptome zum Verschwinden bringen. In Hypnose gehen wir zurück zum ursprünglichen Auslöser für ein Symptom und neutralisieren es. Mit anderen Worten, die negativen Gefühle, die mit einem Ereignis verbunden sind, werden in positive oder zumindest neutrale Gefühle verwandelt. Die Situation wird noch einmal durchlebt aus einem anderen Blickwinkel und mit  neuen Informationen bis sämtliche negativen Gefühle verschwunden sind. Dasselbe Prozedere wird für alle verstärkenden Situationen angewendet.

Das Neutralisieren von diesen Situationen ist jedoch nur in Hypnose möglich, da wir dann Zugriff auf die Informationen in unserem Unterbewusstsein haben. Wie gesagt, unser Unterbewusstsein vergisst nie etwas, im Gegensatz zu unserem Bewusstsein.

Warum ist Hypnose so effizient?

Aufdeckende Hypnose packt und neutralisiert die Ursache des Problems. Als Konsequenz verschwinden die Symptome. Aus meiner Erfahrung behandeln viele Therapiearten lediglich die Symptome. Symptomatische Therapien bringen mir zwar in gewissen Fällen Erleichterung, aber nur so lange wie ich die Übungen regelmässig durchführe oder mich behandeln lasse. Hat jemand verschiedene chronische Beschwerden, ist der Zeitaufwand enorm, um die gesundheitlichen Einschränkungen in den Griff zu kriegen. Und mit zunehmendem Alter wird es nicht besser.

In Hypnose wird der kritische Faktor des Bewusstseins umgangen.

Dadurch können positive Suggestionen wie z. B. „ich bin schlank und wertvoll“ im Unterbewusstsein verankert werden und dadurch negative Glaubenssätze, wie z. B. „Mein Übergewicht schützt mich vor verletzenden Bemerkungen, darum brauche ich die Extrakilos“, ersetzen. Haben Sie schon einmal versucht, mit positivem Denken ungünstige Verhaltensmuster zu verändern? In wenigen Fällen kann es funktionieren, meistens gelingt das jedoch nicht. Dafür gibt es zwei Gründe: 1. Unser Unterbewusstsein ist ebenso faul wie träge und akzeptiert negative Glaubenssätze viel leichter als positive. 2. Der kritische Faktor des Bewusstseins verhindert, dass positive Suggestionen im Unterbewusstsein verankert werden. Als Beispiel: Sie blicken in den Spiegel und sagen sich: „ich bin schlank und wertvoll“. Der kritische Faktor des Bewusstseins sieht jedoch Ihre Pölsterchen, erinnert sich an die vergangenen Erfahrungen und weist diese Suggestion zurück. Resultat: sie werden Ihre Extrakilos nicht los, weil Ihr Unterbewusstsein der Meinung ist, dass Ihr Schutzpanzer notwendig ist.

Selbsthypnose

Möchten Sie vor dem Gang zum Hypnosetherapeuten, erst einmal selbst versuchen die Informationen in Ihrem Unterbewusstsein zu verändern? Wenn Sie diszipliniert sind, können Sie auch mit Selbsthypnose einige Ziele erreichen. Bedingung ist, dass Sie Selbsthypnose möglichst täglich und am besten über längere Zeit praktizieren. In Selbsthypnose umgehen Sie ebenfalls den kritischen Faktor des Bewusstseins und können positive Suggestionen in Ihrem Unterbewusstsein verankern. Im Unterschied zur Hypnose handelt es sich dabei jedoch nicht um eine aufdeckende Hypnose. Für tieferliegende Probleme benötigen Sie einen Hypnosetherapeuten, der die aufdeckende Hypnose beherrscht. Trotzdem, wenn Sie motiviert sind, praktizieren Sie Selbsthypnose. Als positiven Nebeneffekt verbessern Sie Ihre Fähigkeit rasch in eine tiefe Hypnose zu gleiten. Falls es zu einem späteren Zeitpunkt doch noch eine Hypnosetherapie braucht, können Sie leichter loslassen und in tiefe Hypnose geführt werden. Zusätzlich hilft Selbsthypnose auch nach der Hypnosetherapie die noch fragilen positiven Suggestionen im Unterbewusstsein fester zu verankern. Sie können also nur gewinnen!

Hypnose von Kindern

Kinder sind einfach zu hypnotisieren, weil sie offen gegenüber hypnotischen Suggestionen sind. Ausserdem sind sie meistens neugierig und angstfrei. Wie bei den Erwachsenen, ist es auch bei den Kindern wichtig, dass sie motiviert sind, das Problem zu lösen. Es reicht nicht, wenn nur die Eltern die Veränderung wünschen.

Bei jüngeren Kindern (bis ca. 6 Jahre) ist der kritische Faktor des Bewusstseins noch nicht entwickelt. Das ist übrigens der Grund, weshalb kleine Kinder an den Weihnachtsmann oder Osterhasen glauben. Mit positiven Glaubenssätzen können deshalb gute Resultate erzielt werden.

Bei älteren Kindern (ab ca. 7 Jahren) bzw. Jugendlichen braucht es meistens ein „Regression to cause“ oder zurück zum ursprünglichen Ereignis, welches zum Symptom geführt hat. Der Hypnoseprozess ist ähnlich wie bei Erwachsenen, jedoch bezieht er die kindliche Erlebnis- und Phantasiewelt mit ein.

Manchmal hängen die Probleme der Kinder mit den Eltern zusammen. Dann kann es sinnvoll sein, dass auch die Mutter oder der Vater eine Hypnose in Anspruch nimmt.

Erfolgreiche Hypnose


  • Der Leidensdruck ist gross und Sie sind „reif“ für die Veränderung.
  • Sie sind angstfrei und bereit in Hypnose zu gehen.
  • Sie haben keinen sekundären Krankheitsgewinn.
  • Ihre Einstellung zu den Suggestionen: „Ich mag die Suggestionen und ich weiss, sie werden funktionieren“.
  • Sie vertrauen dem Hypnosetherapeuten.
  • Sie wenden Selbsthypnose vor und nach der Hypnosesitzung an.

Fakten über Hypnose


  • Hypnose ist ein natürlicher und gesunder Zustand, den wir täglich erfahren (z. B. kurz vor dem Einschlafen, Kinder beim Spielen etc.)
  • 97 % der Menschen mit normalem IQ (> 70) sind fähig, eine tiefe Trance zu erreichen. Das gelingt jedoch nicht immer beim ersten Versuch. Übung macht den Meister, das gilt auch für die restlichen 3 %.
  • Die hypnotisierte Person schläft nicht. Im Gegenteil, unser Bewusstsein ist in Hypnose 200-300 % wachsamer und aufmerksamer als im Wachzustand.
  • Niemand kann zwangshypnotisiert werden. Wenn der Hypnotisierte nicht mehr will, öffnet er einfach die Augen und ist wieder im Wachzustand.
  • Niemand kann in Hypnose dazu zwingen werden, Dinge zu tun, die er nicht will. Der Hypnotisierte hat jederzeit die Kontrolle.
  • Der Hypnotisierte kann sich an alles erinnern.
  • Zwischen dem Therapeut und dem Hypnotisierten findet ein völlig normales Gespräch statt, auch wenn der Hypnotisierte die Augen geschlossen hat.
  • Menschen in Hypnose können jederzeit lügen, wenn sie es wollen. Hypnose ist also kein Wahrheitsserum.

Praktisches zur Hypnosesitzung


  • Während der Hypnose werde ich Sie duzen, denn das Unterbewusstsein versteht das „Du“ besser.
  • Eine Ersttherapie dauert 2 – 3 Stunden.
  • Eine Folgesitzung dauert meist 1 – 2 Stunden.
  • In den meisten Fällen kann ein Problem mit 2 – 3 Sitzungen gelöst werden. Manchmal reicht auch 1 Sitzung.
  • Es gilt der Grundsatz: pro Sitzung 1 Thema (z. B. Reizdarm)
  • Nach der Hypnosetherapie sollten Sie möglichst nichts planen. Eine Hypnosesitzung kann emotional anstrengend sein und dazu führen, dass Sie nachher müde sind.

Ablauf

  • Anamnese Fragebogen
  • Vorgespräch
  • Hypnosedurchführung
  • Nachgespräch und weiteres Vorgehen festlegen